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May 06 2012

16:54

Zu diesem Blog

Die „Initiative Tempelhof für Alle“ gibt es so nicht mehr. Die meisten sind aktiv in der Stadtteilinitiative Schillerkiez, die sich gegen Ausgrenzung und Verdrängung im Schillerkiez zur Wehr setzt. Sie veröffentlicht jetzt Informationen auf der Website Nachrichten aus Nord-Neukölln auch zur Entwicklung auf dem Tempelhofer Feld. Hier auf diesem Blog werden weiterhin die Presseschau zu Entwicklungen auf dem Tempelhofer Feld und die Artikel aus der Presse zu Nord-Neukölln aktualisiert. Der Rest des Blogs ist als Archiv des Protestes für die Öffnung des Tempelhofer Feldes für die Bevölkerung zu sehen. Der weitere Kampf gegen die geplante Bebauung des Geländes findet nun eher im Rahmen der Initiative 100 % Tempelhofer Feld statt. Auch die Stadtteilinitative Schillerkiez und der Stadtteilgarten Schillerkiez engagieren sich dafür, dass die Wiese Wiese bleibt .

Tags: Allgemein

January 26 2012

14:05

100 % Tempelhofer Feld

Unter dem Namen „100 % Tempelhofer Feld“ hat sich seit September 2011 eine Initiative zusammengefunden, um die geplante Bebauung und Privatisierung des Geländes zu verhindern. Sie will den Erhalt des Tempelhofer Feldes in seiner jetztigen Gestalt als einzigartiger öffentlich zugänglicher Freiraum erreichen. Dazu soll ein Volksbegehren mit einer Unterschriftensammlung eingeleitet werden , um in einem Volksentscheid ein entsprechendes Gesetz durchsetzen zu können. Seit Anfang ist jetzt endlich die Website online.
Dort heisst es zum Ende des Einleitungstextes:

„Wir wollen ein freies Feld unter freiem Himmel!
Wir wollen 100% Tempelhofer Feld!

Das wollen wir mit einem Volksentscheid erreichen, bei dem Berliner Bürgerinnen und Bürger ihren Willen bekunden und die Politik dazu zwingen können, von den kurzsichtigen Plänen abzusehen.“

Die Initiative trifft sich alle 14 Tage jeweils am Mittwoch um 18:30 Uhr und sucht weitere Mitstreiter.
Informationen auf der Website 100% Tempelhofer Feld – Initiative zum Erhalt des Tempelhofer Feldes

Tags: Allgemein

October 25 2011

17:14

Tempelhof – Das große Nichts

Das medienpädagogische Projekt „Tempelhof – Das große Nichts“ eröffnete 20 Schüler_innen der Kreuzberger Carl-von Ossietzky-Oberschule die Möglichkeit, sich mehrere Monate mit Stadtentwicklungsprozessen auseinanderzusetzen. Sie konzipierten und drehten eine Filmdokumentation, die die aktuellen Bürgerbeteiligungsverfahren zur Nutzung des ehemaligen Flughafenareals Tempelhofer Feld beispielhaft dokumentiert. Im Film kommen Expert_innen der Stadtentwicklung, engagierte Bürger_innen und Parknutzer_innen zu Wort und beschreiben ihre Einschätzungen und Vorstellungen zur zukünftigen Nutzung dieses beeindruckenden innerstädtischen Areals.

Der 40 Minuten dauernde Film von Point of View wird gezeigt am:
Dienstag, den 1. November 2011 um 20:30 Uhr
im Stadtteilladen Lunte, Weisestr. 53

Filmplakat Tempelhof - das grosse Nichts

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September 13 2011

16:58

Offenes Paradies oder private Stadtvillen?

Die Initiative 100% – Erhalt des Tempelhofer Flugfeldes plant eine erste Bürgerversammlung.


Bürgerversammlung 21.9.2011

Auf der Tagesordnung:
• Stand der Privatisierungs- und Bebauungspläne
• Vorstellung der Ziele der Initiative ‚100%‘
• Diskussion möglicher Vorgehensweisen

Mittwoch, der 21. September 2011 19:00 Uhr

Treffpunkt:
Cafe Selig, Herrfurthplatz 14 (Schillerkiez, an der Kirche)
U8: Boddin-Str.

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August 21 2011

16:57

Veranstaltungsreihe

Vergangenheit und Zukunft auf dem Tempelhofer Feld

Einladung zu Veranstaltungen des Stadtteilgarten Schillerkiez

28. August 2011 :

Was bedeutet die geplante Bebauung auf dem Tempelhofer Feld, Neubauten für wen, welche Folgen hat das für die angrenzenden Kieze?

Dazu haben wir Lothar Köster von der „Initiative 100% – Vollständiger Erhalt des Tempelhofer Flugfeldes als Bürgerpark und Flughafendenkmal“ eingeladen, die sich gegen Bebauung ausspricht. Ein Vertreter des Trägers Tempelhof Projekt erläutert die Pläne des Senats von einer Bebauung mit neuen Stadtquartieren .

4. September 2011 :

KZ Columbiahaus und Zwangsarbeit

Die Nazi-Vergangenheit des ehemaligen Flughafens wird gerne unterschlagen. Deshalb informiert Beate Winzer vom Förderverein für ein Gedenken an die Naziverbrechen auf dem Tempelhofer Flugfeld e.V. und parallel ist an dem Wochenende auch eine Ausstellung mit Infotafeln zu sehen.

11. September 2011:

Was heißt Bürgerbeteiligung , wie weit reicht sie, wo endet sie, wer beteiligt sich überhaupt?

Im Bereich der Stadtentwicklung und gerade auch hier ist immer öfter die Rede von Partizipation oder Bürgerbeteiligung. Was es damit auf sich hat, soll in einem Referat erläutert werden. Dies wird ergänzt mit praktischen Erfahrungen von Mediaspree-Aktivisten. Auch Mitglieder des Quartiersrates sind angefragt .

Die Veranstaltungen finden jeweils an einem Sonntagnachmittag ab 14 Uhr in dem weissen Veranstaltungszelt auf dem Tempelhofer Feld , Eingang Oderstrasse/Herrfurthstrasse im Bereich des Stadtteilgarten Schillerkiez ( gegenüber den Stämmen mit den Holzvögeln) statt.

Stadtteilgarten Schillerkiez

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July 27 2011

16:31

Nachts auf die Wiesen

„Ich will nachts auf die Wiesen!“

Eine Forderung am Eingang Oderstrasse zum Tempelhofer Feld

Nachts auf die Wiesen Tempelhofer Feld

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July 13 2011

16:27

Neuer Zaun

Statt endlich den Zaun um das Tempelhofer Feld zu entfernen, wird nun aufgerüstet. Im Bereich Oderstrasse ist entlang des Strasse 645 vom Gelände der Wasserwerke an bis zum Eingang Herrfurthstrasse der alte Maschendrahtzaun in den letzten Tagen entfernt worden. Stattdessen prangt dort nun ein stabiler Gitterzaun.

Neuer Zaun Tempelhofer Feld

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May 18 2011

13:48

Tempelhofer Freiheit hinter Gittern

Seit einigen Wochen wird das Tempelhofer Feld und das ehemalige Flughafengebäude vom Berliner Senat und der Tempelhof Projekt GmbH unter dem hochtabenden Motto Tempelhofer Freiheit vermarktet. Diese „Freiheit“ zeigt sich nun seit heute allerdings ziemlich vergittert. Der ganze nördliche Bereich des Geländes einschliesslich der nördlichen Rollbahn ist mit mobilen Gittern abgesperrt. Die Eingänge am Columbiadamm sind geschlossen, die Durchfahrt von der Herrfurthstrasse aus übers Feld zum Columbiadamm ist nicht möglich, der Hundeauslaufplatz in der Verlängerung der Herrfurthstrasse ist nicht zugänglich. Ursache des Ganzen ist eine Veranstaltung zu Elektromobilität: Die Challenge Bibendum startet . Die Sperrung soll vom 18. bis 20. Mai andauern. Solche Absperrungen dürften auch in Zukunft zu erwarten sein, wenn irgendwelche Veranstalter meinen, Teile des Geländes exklusiv für sich nutzen zu müssen. Diese Massnahme bietet auch einen Vorgeschmack auf die für 2017 geplante IGA ( Internationale Gartenbauausstellung) , die auch einen grossen Teil des jetzigen Sperrbereichs für Parkbesucher unzugänglich machen wird. Die Bauarbeiten dafür werden spätestens 2013 beginnen und dann ist nicht mehr viel übrig von der „Tempelhofer Freiheit“. Der Bereich zwischen den Landebahnen ist zwischen April und August eh wegen den brütenden Feldlerchen gesperrt, das Gebiet hinter der südlichen Landebahn ist sowieso zu Hälfte ganzjährig vergittert.

Sperren am 18. Mai 2011 Tempelhofer Feld


Sperren am 18. Mai 2011 Tempelhofer Feld

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May 04 2011

15:08

Freiheit für Tempelhof statt Strategien für Investoren

Stellungnahme vom Mieterrat Chamissoplatz e.V. aus Anlass der Bürgerinformationsveranstaltung des Senats zur Parklandschaft Tempelhof am 2.5.2011

Freiheit für Tempelhof statt Strategien für Investoren

Im November 2010 hat der Senat großspurig verkünden lassen, dass eine Bebauung der Kleingartenanlage und der weiteren zunächst verplanten Gebiete nördlich des Columbiadamms nicht stattfinden soll. Das bisher laufende und nach Jahren nicht abgeschlossene Verfahren zur Erstellung eines Flächennutzungsplans für das Columbia-Quartier wird offensichtlich vom jetzigen Senat derzeit nicht weiterverfolgt.
Stattdessen plant der Senat, voran die zuständige Senatorin Frau Junge-Reyer, klammheimlich eine schwerwiegende Änderung des Columbia-Quartiers ohne die immer wieder öffentlich bekundete angebliche Bürgerbeteilung.
Fakt ist: Inzwischen soll die geplante Bebauung des Tempelhofer Feldes an der Grenze zu Kreuzberg um ein Drittel mehr ausgedehnt werden als die bisher öffentlich bekannte Größe von 15 ha. Diese Größe war Grundlage des bisher nicht beschlossenen Flächennutzungsplanes. Das Columbia-Quartier soll unter dem Leitbild „Sport, Wellness, Gesundheit“ zu einem „Gesundheitsquartier“ entwickelt werden. Nach Angaben der neuer Präsentationsunterlagen sollen allein 12 ha Nettobauland für gesundheitliche Zwecke genutzt werden.
Es liegt hier der Verdacht nahe, dass die vorerst aufgegebene Bebauung auf der Nordseite des Columbiadamms auf die zur Bebauung vorgesehene Fläche südlich des Columbiadamms (Tempelhofer Feld) draufgesattelt werden soll, um höhere Renditen aufgrund einer verdichteten Bebauung zu erzielen.


Warum wird das Verfahren zum neuen Flächennutzungsplans nicht zügig im Senat entschieden bzw. nach Aufkündigung der Bebauung auf der nördlichen Seite neu aufgerollt?
Will der Senat je nach den Vorstellungen und Bedürfnissen der bereitstehenden Investoren die Bebauungspläne ohne Flächennutzungsplan und notwendige Bürgerbeteiligung verabschieden?
Haben die verantwortungslosen Senatspolitiker die seit Jahren bekannten Forschungsergebnisse zur negativen Klimaentwicklung bei verdichteter Bebauung vergessen?
Die Belange des Klimaschutzes für das angrenzende Stadtgebiet bis zum Potsdamer Platz werden durch jede Art von Bebauung des Columbia-Quartiers negativ beeinflusst. Das ist den verantwortlichen Politikern im Senat offensichtlich egal.
Wird der Senat in einigen Jahren (oder auch bereits unmittelbar nach der nächsten Wahl?) erneut die Weiterverwirklichung des Columbia-Quartiers auf der Nordseite betreiben?
Schließlich fehlt ein neuer Flächennutzungsplan und was schert den jetzigen oder künftigen Senat das Geschwätz von gestern“ Wer die „Haltbarkeitsdauer“ vorgeblich verbindlicher Zusagen von Politikerseite kennt, weiß das diese oft nach der Wahl gebrochen werden. Ohne verbindliche Festlegung in einem neuen Flächennutzungsplan sind die im November 2010 getroffenen Aussagen der Politiker auf der Bürgerinformationsveranstaltung zur „(derzeit) nicht mehr geplanten Bebauung nördlich des Columbiadamms“ wertloses Geschwätz.
Dem Areal des einstigen Standortes des Zwangsarbeiterlagers am Columbiadamm droht laut Statement von Senatseite eine bauliche Überformung durch die IGA (Internationale Gartenausstellung) und dem Bau des Gesundheitsquartiers. Der Mieterrat fordert: Die Orte des KZ Columbia-Hauses und der Zwangsarbeiter müssen von jeglicher Bebauung freibleiben.

Kritik am „Siegerentwurf“ zur Parklandschaft

Bedauerlicherweise fehlt dem „Siegerentwurf“ der Blick auf die Geschichte des Tempelhofer Feldes, dem entsprechend die Sensibilität für die vielschichtigen authentischen historischen Orte dieses Areals. Gerade aber die vielschichtige Historie, die in den Raum des Tempelhofer Feldes eingeschrieben ist, bietet hinreichend Ansatzpunkte scheinbar „leere Orte“ mit Erinnerungen zu füllen und auf dieser Basis neue Perspektiven zu entwickeln.
Der von der Jury ausgewählte Entwurf sieht ein „Felsenmonument“, einen „Kletterfelsen“ und ein „Denkmal für die Humboldt-Brüder“ vor. Bedarf es eines neuen Monuments auf dem Tempelhofer Feld? – Schon vergessen, dass dieses Gelände im historischen Prozess zur Genüge mit Ideen und Machtphantasien zu realisierender „Monumente“, Monumentalität und Großmannssucht, heimgesucht wurde? Der vorgesehene 60 m hohe „Kletterfelsen“ auf dem weithin ebenen Gelände ist ein phallisches Monument, dass der Monumentalität des Flughafengebäudes nichts nichts entgegensetzt, sondern mit dieser korrespondiert.
Bedarf es einer vom Siegerentwurf geltend gemachten „neuen Landmarke“ auf dem Tempelhofer Feld? Nein! Die Landschaftsformation „Tempelhofer Berge“ bedarf keines künstlich geschaffenen „Kletterberges“, vielmehr sollte das einzigartige historische Gepräge des Gebietes „Tempelhofer Berge“ und speziell des Areals Tempelhofer Feld erinnert werden.
In Berlin wurde bereits anno 1883 das weltweit erste Denkmal für Wilhelm von Humboldt und im gleichen Jahr ein Denkmal für Alexander von Humboldt am historischen Ort deren einstigen Wirkens errichtet: am Ort der von W. von Humboldt gegründeten, im Jahre 1810 eröffneten Berliner Universität, die 1949 nach den Brüdern Humboldt benannt wurde. – Jetzt ein auf dem Tempelhofer Feld gelegenes „Denkmal“ in Gestalt eines „Kletterfelsens“ mit den darauf positionierten Humboldtbrüdern errichten zu wollen, ist ein absurder Versuch plakativer Nutzung namhafter historischer Persönlichkeiten für ein verqueres Konstrukt.
Der Entwurf verortet die Humboldt-Brüder auf einem Gelände, das seit dem frühen 18. Jahrhundert militärisch als Exerzier- und Paradefläche genutzt wurde und seither kontinuierlich ein Ort wachsender millitärischer Nutzung war. Der Forschungsreisende und Universalgelehrte Alexander von Humboldt sowie der Sprachwissenschafter und Bildungsreformer Wilhelm von Humboldt werden mit diesem Entwurf in ein historisches Gelände jahrhunderterlanger fortgesetzter militärischer Nutzung placiert. Was soll der Unsinn?
Denkmale werden üblicherweise an Orten des Lebens und Wirkens der Geehrten errichtet. Historischer Fakt ist: Die Brüder Humboldt haben zu keiner Zeit auf dem historischen Areal Tempelhofer Feld gewirkt. Auf dem Hintergrund der skizzierten Fakten ist die in dem Entwurf vorgesehene Plazierung der Humboldt-Brüder auf dem Tempelhofer Feld eine an Absurdität nicht zu überbietende geschichtsklitternde Konstruktion.
Der Siegerentwurf ist, alles in allem, ein höchst problematisches Konstrukt. Der Entwurf schafft kein Denkmal für die Brüder Humboldt, vielmehr reduziert er die Gelehrten zu Statisten eines „Klettermonuments“, das eine Freizeitpark-Attraktion werden und damit die Immobilie Tempelhofer Feld für Investoren aufwerten soll.

Der Mieterrat Chamissoplatz e.V. fordert hiermit den Senat auf, keine finanziellen Mittel für ein unsinniges „Felsenmonument“ zu verschleudern. Der Senat wird aufgefordert, diese Mittel stattdessen für eine notwendige Gedenk- und Dokumentationsstätte zur Darstellung der Geschichte des Konzentrationslagers Columbia-Haus und der einstigen Zwangsarbeiterlager auf dem Tempelhofer Feld zur Verfügung zu stellen.

Mieterrrat Chamissoplatz e.V.
Willibald-Alexis-str. 12
10965 Berlin
Telefon/Fax 69 50 93 65

mieterladen.chamissokiez.de
E-Mail: mieterladencha@aol.com

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April 20 2011

08:12

Die Wiese soll Wiese bleiben

Vor paar Tagen hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung das Ergebnis des Wettbewerb zur Parklandschaft Tempelhof vorgestellt. Einige Zeitungsartikel dazu finden sich auf unserer Presseschau . Wir halten von diesem ganzen Planungsgetöse garnichts, das ganze dient nur dazu, die geplante Randbebauung für Investoren attraktiv zu machen. Die Bedürfnisse der Anwohner interessieren kaum, die wollen in der Mehrheit das Feld so belassen, wie es ist. Einige gute Argumente sind nachzulesen in einem Artikel des Tagesspiegel Lasst Euch das Tempelhofer Feld nicht nehmen!.

Baum auf Tempelhofer Feld

Auf dem Feld

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March 14 2011

14:28

Frühling Tempelhofer Feld

Am letzten Wochenende auf dem Tempelhofer Feld:

Blumen auf dem Tempelhofer Feld

Die ersten Blumen auf dem Feld, gestiftet vom Stadtteilgarten Schillerkiez

Camping Tempelhofer Feld

Der erste Camper

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February 04 2011

12:44

DANKE!

An alle Unterstützer_innen der Liebig14

,die in den letzten Tagen und Wochen unglaubliches geleistet haben. Besonders der 2. Februar hat gezeigt: Wir sind viele und wir sind stark!
Und so wollen wir, die nun ehemaligen Bewohner_innen der 14, uns bei all den Menschen bedanken, die durch Texte schreiben und Flyer verteilen, Mobilisieren im Bekanntenkreis, öffentlichkeitswirksame Aktionen aller Art, durch Kreativität und Entschlossenheit deutlich gemacht haben, dass wir nicht tatenlos zusehen werden, wie die letzten Orte unkommerzieller Kultur und kollektiven Lebens Stück für Stück platt gemacht werden. Tausende haben unglaubliche Dinge auf die Beine gestellt.
Es ging und geht in unserem Widerstand nie nur um die Liebig 14, sondern um alle bedrohten Hausprojekte, um alle aufmüpfigen Mieter_innen, die sich wehren und um unser Recht auf eine Stadt, die nach den Bedürfnissen ihrer Bewohner_innen gestaltet wird und nicht nach Maßgabe von Profit.
Der support für die 14 und die Wut auf die totale Kommerzialisierung unserer Städte waren größer als von vielen erwartet.
Der Sachschaden an Büros von Immobiliengesellschaften, Luxusshops, Staat und Polizei überstieg die „Vorkommnisse“ des letzten 1. Mai an Zielgerichtetheit und Kosten.
Über Stunden hatten die Cops jede Kontrolle über die Lage verloren. Mehrere Gruppen von hunderten Menschen zogen Richtung Mitte. Über die Ereignisse des vergangenen Tages und der letzten Nacht ist zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer ein Überblick zu gewinnen.
Etlche Soli-Demos und Aktionen im ganzen Bundesgebiet, in Kiel, Dortmund, Bielefeld, Hamburg, Leipzig, Göttingen, Tübingen und anderen Städten weitere in Kopenhagen, sogar in Japan und Peru. Schon im Vorfeld hatte es auch in Berlin beinahe täglich Hausbesetzungen gegeben. Die Vielzahl von kreativen_bunten_militanten_xxxx Unterstützungsaktionen,von lieben e-mails und Briefen, Umarmungen und Soli-Streetart lässt sich kaum fassen. All das hat uns viel Kraft gegeben. Wir haben gesehen, dass wir nicht allein sind.
Und vor allem haben wir gesehen, dass wirzusammen stärker sind als Polizeigewalt und Wirtschaftsinteressen. Senat und Bullen machen sich in die Hose. Und auf dieser Erfahrung können wir aufbauen.
Lasst uns weiterhin auf allen Ebenen die Stadtgestaltung in unsere eigene Hand nehmen. Neue Hausprojekte, Gemeinschaftgärten und Graffiti statt Immobillienbüros und Carlofts. „Das politische Klima in der Stadt“ sei gefährdet sagt Körting. Das lässt uns hoffen…
Let’s push things forward.

Es geht weiter. Diese Räumung bedeutet nicht das Ende, sondern das Aufflammen unserer Wut!

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January 31 2011

20:31

Solidarität mit der Liebig 14

Anwohner und Gruppen aus dem Schillerkiez rufen auf zu einer Solidaritätsaktion gegen die Räumung der Liebigstrasse 14 – gegen Ausgrenzung und Verdrängung und für eine Stadt für Alle.

Solidarität mit der Liebig 14

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09:13

Antiräumungsinfos (deutsch, english,spanish, italian)

(Scroll down for English, Spanish, Italian)
Am 2. Februar um 8 Uhr sollen wir geräumt werden. Nicht mit uns. Ob Großdemo oder Kleingruppenaktion, dieser Räumungsversuch wird nicht unbeantwortet bleiben. Für das Wochenende vor dem 2. Februar und dieTage darum wird es eine Infrastruktur geben, die hier kurz erklärt werden soll.

Der Infopunkt Scharni 38 Scharnweberstr.38 U5-Samariterstraße

Anlaufstelle für Infos, Material, Hilfe, Angereiste, usw. wird ein Infopunkt sein. Der Infopunkt ist während der Demo (29.01.) und ab Dienstag (01.02.) 16 Uhr bis Donnerstag (03.02.) 16 Uhr ständig besetzt. Er wird euch Rund um die Uhr mit jeglichen Informationen versorgen (über Ticker, Telefon und vor Ort) Ein Infopunkt kann nur funktionieren, wenn er auch Infos bekommt. Also schreibt und sagt uns, was in der Stadt passiert, damit wir es verbreiten können.

Das Infotelefon – 0157 87 210 777 – 0176 383 41 342

Zeitgleich mit dem Infopunkt ist ein Infotelefon geschaltet. Hier könnt ihr anrufen und Neuigkeiten melden oder Dinge nachfragen. Auch hier gilt: Das Infotelfon funktioniert nur so gut, wie ihr es nutzt. Vor allem in der Nacht und am Morgen zum 02.02. kann es wichtig sein zu wissen, was in und um Friedrichshain und den größeren Zufahrtsstraßen passiert.

Infomail – wba-actionweeks [ät] riseup.net
Der Infopunkt ist auch per Mail zu erreichen.

Der Infoticker

Alle News werden auch über einen Ticker im Internet veröffentlicht. Den Ticker füttert wiederum ihr, und zwar über den Infopunkt, das Infotelefon und die Infomail.
(die Adresse wird noch veröffendlicht)

Der Ermittlungsausschuss (EA) – 030 / 69 22222

Der EA kümmert sich bei Festnahmen um die Vermittlung von Rechtsanwält_innen und guckt, ob die Leute auch alle wieder raus kommen. Wenn ihr Festnahmen beobachtet und evtl. die Namen der Festgenommen wisst, ruft bitte beim EA an. Die EA Nummer wird direkt geschaltet sein oder mit
einem Anrufbeantworter.

Die Pennplatzbörse

schlafplatzberlin [ät] riseup.net

Für Anreisende ohne Pennplatz wird es eine Pennplatzbörse geben, die per Mail zu erreichen ist. Wenn ihr Pennplätze anbieten wollt, schreibt bitte auch an diese Adresse. Bitte gebt an, wie viele Plätze ihr anbietet, wo diese sind, ob ihr evtl. bestimmte Vorlieben habt und wie man euch
telefonisch auf jeden Fall erreichen kann (wichtig!). Es werden nochPennplätze benötigt.

Wichtige Webseiten
wba.blogsport.de /l14soli.blogsport.de / stressfaktor.squat.net

Bitte genießt Artikel auf indymedia mit Vorsicht und checkt, ob ihr die Sachen auch auf den anderen Seiten findet. Input könnt ihr auch direkt an liebig14 [ät] riseup.net oder wba-internet [ät] riseup.net schicken.

Achtet auf weitere Ankündigungen oder legt einfach selber los!

(english) LIEBIG14 ANTI-EVICTION INFORMATION

Our friends from all over the world will find an infrastructure as an organizational base for action on the weekend before 2nd of February, which will be briefly explained here.

The Infopoint – Scharni38, Scharnweberstr. 38 (see location: http://bit.ly/h2ChOI)

Place to go for information, material, help, travelers from outside Berlin. The infopoint will be working during the demonstration (29.01.) and starting from tuesday (01.02.), 4 p.m., until thursday (3.02.), 4 p.m., and provide information for you at any time. An Infopoint can only work if it is fed with information, so feel encouraged to write and describe what’s happening all over the city, so we can spread it.
Apart from that there are infodesks during the Liebig14-Anti-eviction-festival.

The Infotelefon – 0049 (0) 157 / 872 107 77 und 0049 (0) 176 / 383 413 42

At the same time there is an information number operating. You can call it, report ongoing developments or ask for information. Important here as well: The info-number is as good as it is fed with information. Knowing about what’s going on around Friedrichshain might be a crucial factor in the night of 2nd of febraury.

Infomail – wba-actionweeks@riseup.net

You can also reach the Infopoint via email.

The Ticker – adress is yet to be published

All news will be published on a web ticker. It is the result of the news received on the infopoint, the info number an the infomail as well as your own actions.

The Ermittlungsausschuss (EA) (help when getting arrested) – 0049 (0) 30 / 69 22222

The EA will establish a contact between you and a lawyer in case you get busted and takes care that busted people get released properly again. If you observe any detention and if you know about personal data (name, adress, date of birth) of the busted person, pease call the EA. The EA number will operate directly or as an answering machine.

Don‘t know where to sleep in Berlin? – schlafplatzberlin @ riseup.net

For travellers who don‘t know where to sleep, there will be a „pennplatzbörse“, which is a structure that provides you with a warm accomodation. If you want to OFFER such places, please tell us the adress, for how many people you can offer space, which preferences you probably have, and how we can get into contact with you via phone call. If you LOOK FOR places to stay overnight, please do the same.

We still need people to offer such places.

Important websites – liebig14.blogsport.de / wba.blogsport.de / l14soli.blogsport.de / stressfaktor.squat.net

On these websites you will find all important news (mostly in german), events, calls and material. Please carefully verify articles on indymedia and check iy you find the same information on the other websites. You can send input to liebig14@riseup.net or wba-internet @riseup.net.

Upcoming events

* 17.-30.01. Liebig 14 Anti-Eviction Festival
* 22.01. Liebig 14 Streetparade, 17h, Bersarinplatz
* 27.01. Plenary Assembly, 19h in „Subversiv“, Brunnenstr. 7
* 29.01. Demonstration: „Hausprojekt statt Luxuslofts – Liebig 14verteidigen – Wir bleiben Alle!“, 3 p.m., Kottbusser Tor
* 02.02. day of expected eviction attempt, 8 a.m., decentralised action all over the city
* 02.02. in case of successful eviction 7 p.m., Boxhagener Platz

Liebig 14 forever.

(spanish)
LIEBIG14 INFORMACION PARA ACCIONES CONTRA-DESALOJO

Nuestr*s compañeros y compañeras de todo el mundo encontraràn una infraestructura como base organizativa para la acción desde el fin de semana anterior al 2 de febrero, que se explica brevemente aquì

El Punto de Información – Scharni38, Scharnweberstr. 38 (ver localización: http://bit.ly/h2ChOI)

Lugar a donde ir para obtener información, materiales, ayuda, sobretodo para los viajeros procedentes de fuera de Berlín. El punto de información estará trabajando durante la manifestación (29.01.) y a partir del martes (01.02.), 4 pm, hasta el jueves (3.02.), 4 pm, para proporcionar información en cualquier momento. Un punto de información sólo puede funcionar si se alimenta de información, por lo que no reprimas las ganas de escribir y describir lo que está sucediendo por toda la ciudad, para que podamos diseminarlo ràpidamente.
Ademàs, habrà otros puntos de informaciòn durante el Festival contra desalojo de Liebig14.

El InfoFon – 0049 (0) 157 / 872 107 77 y 0049 (0) 176 / 383 413 42

Al mismo tiempo estarà en funcionamiento un nùmero de teléfono al que podràs llamar para actualizar informaciòn sobre el desarrollo de los acontecimientos y/o pedir informaciòn. Tambièn aquì es importante recordar que el infoFon es bueno si se alimenta de informaciòn. Saber lo que sucede en Friedichschain va a ser un factor crucial en la noche del 2 Febrero.

Infomail – AMB-actionweeks @ riseup.net

También puedes llegar al punto de información a travès del correo electrónico.

El NewsTicker (indicador electrónico de noticias) – dirección aún no se ha publicado

Todas las noticias serán publicadas en un teletipo web. Seràn el resultado de las noticias recibidas en el punto de información, el InfoFon y el Infomail, así como de tus propias acciones.

El Ermittlungsausschuss (EA) (ayuda en caso de arresto) – 0049 (0) 30 / 69 22 222

La EA establecerá un contacto con un abogad* en caso de que hayas sido arrestad* y se encarga de que la gente arrestada sea liberada correctamente. Si observas cualquier detención y si sabes los datos personales (nombre, dirección, fecha de nacimiento) de detenid*, llama a la EA lo antes que puedas. El número de EA operará directamente o con un contestador automático.

No sé dónde dormir en Berlín? – Schlafplatzberlin@riseup.net

Para los compañeros y las compañeras que no saben dónde dormir, habrá un „pennplatzbörse“, que es una estructura que te ofrece una càlida acogida. Si usted quiere ofrecer esos lugares, por favor díganos la dirección, por el número de personas que puede ofrecer el espacio, que es probable que tenga preferencias, y cómo podemos entrar en contacto con usted a través de llamada telefónica. Si buscas lugares para pasar la noche, por favor, hagan lo mismo.

Todavía necesitamos personas para ofrecer esos lugares.

Importantes sitios web

liebig14.blogsport.de / wba.blogsport.de / l14soli.blogsport.de / stressfaktor.squat.net

En estos sitios web se encuentran todas las noticias importantes (en su mayoría en alemán), llamadas a eventos y el material. Por favor, tienen que controlar los artículos en indymedia y comprobar si se encunetra la misma información en los otros sitios web. Puedes enviar tus observaciones a

liebig14@riseup.net o AMB-Internet@riseup.net.

Próximas citas :
* 17.-30.01. Liebig 14 Festival contra el desalojo

* 22.01. L14 Streetparade , 17h, Bersarinplatz

* 27.01. Asamblea Plenaria, 19h en „subversiv“, Brunnenstr. 7

* 29.01. Manifestación: „! Luxuslofts Hausprojekt statt – 14verteidigen Liebig – Wir bleiben Todos“, 15:00, Kottbusser Tor

* 02.02. 8 am, fecha prevista para desalojo; acciones descentralizadas en toda la ciudad

* 02.02. 7 pm en caso de desalojo con éxito , manifestaciòn en Boxhagener Platz 10245

Liebig 14 para siempre.

(italiano) L14 INFORMAZIONE PER AZZIONE CONTRO SGOMBERO

Per i compagni e compagne provenienti da tutto il mondo si trova un‘infrastruttura come base organizzativa per l‘azione nel week-end prima di 2 febbraio, che verrà brevemente spiegato qui.

L‘Infopoint – Scharni38, Scharnweberstr. 38 (vedi localizzazione: http://bit.ly/h2ChOI)

Posto dove andare per trovare informazioni, materiale, ed aiuto ai viaggiatori provenienti da fuori Berlino. L‘infopoint sarà aperto durante la manifestazione (29.01.) e a partire da martedì (01.02.) 04:00, fino a giovedi (3.02.) 04:00, per fornire informazioni in qualsiasi momento. Un Infopoint può funzionare solo se viene alimentato con l‘informazione, quindi sentirvi incoraggiati a scrivere e descrivere quello che sta accadendo in tutta la città, in modo che possiamo diffondere le vostre notizie.

A parte di questo, ci saranno infodesk durante il Festival Anti-sfrAtto Liebig14

Il Infotelefon – 0049 (0) 157 / 872 107 77 ed 0049 (0) 176 / 383 413 42

Allo stesso tempo sarà operativo un numero di informazioni. Si può chiamare per aggiornare gli sviluppi in corso o chiedere informazioni. Importante anche qui: Il numero info è buona in quanto è alimentato con le informazioni. Conoscere quello che sta succedendo intorno a Friedrichschain potrebbe essere un fattore cruciale per la notte del 2 di febbraio.

Infomail – WBA-actionweeks@riseup.net

È anche possibile raggiungere l‘Infopoint via email.

Il Codice ticker – indirizzo è ancora da pubblicare

Tutte le notizie saranno pubblicate su un ticker web. E ‚il risultato delle notizie ricevute sulla infopoint, il numero uno della info Infomail così come le vostre azioni.

Il Ermittlungsausschuss (EA) (aiuto in caso di arresto) – 0049 (0) 30 / 69 22222

La EA stabilisce contatto tra te e un avvocato nel caso vi abbiano arrestato e si prende cura che le persone arrestate sono rilasciate di nuovo correttamente. Se si osserva qualsiasi detenzione e se si conoscono i dati personali relativi (nome, indirizzo, data di nascita) della persona detenuta, chiamare la EA!! Il numero di EA opererà direttamente o con una segreteria telefonica

Non sai dove dormire a Berlino? – Schlafplatzberlin@riseup.net

Per i viaggiatori che non sanno dove dormire, ci sarà un „pennplatzbörse“, che è una struttura che offre una calorosa accoglienza. Se si desidera offrire tali posti, si prega di dirci l‘indirizzo, per quante persone è in grado di offrire spazio, che probabilmente avete preferenze, e come possiamo entrare in contatto con voi via telefonata. Se cercate luoghi di pernottamento, si prega di fare lo stesso.
Abbiamo ancora bisogno di persone che offrono questi luoghi

importanti siti web – liebig14.blogsport.de / wba.blogsport.de / l14soli.blogsport.de / stressfaktor.squat.net

Su queste pagine puoi trovare tutte le notizie importanti (per lo più in tedesco), eventi, inviti e materiale. Si prega di verificare attentamente gli articoli su indymedia e controllare si ci sono le stesse informazioni sul altri siti web.
È possibile inviare input su liebig14@ riseup.net o WBA-internet@riseup.net.

Prossimi eventi
* 17.-30.01. Liebig 14 Anti-Sfratto Festival
* 22,01. Liebig 14 Streetparade, 17h, Bersarinplatz
* 27.01. Assemblea Plenaria, 19h in „Subversiv“, Brunnenstr. 7
* 29.01. Dimostrazione: „Luxuslofts statt Hausprojekt – 14verteidigen Liebig – Wir bleiben Alle“, 3 pm, Kottbusser Tor
* 02.02. giorno del tentativo di sgombero previsto, 08:00, un‘azione decentralizzata per tutta la città
* 02.02. 7pm in caso di successo sfratto, Boxhagener Platz

Liebig 14 per sempre.

Tags: Allgemein

January 27 2011

15:37

January 26 2011

09:50

„Fragen Sie nach dem Columbia-Haus“

Das Konzentrationslager Columbia-Haus auf dem Tempelhofer Feld
Vortrag von Prof. Dr. Johannes Tuchel,

Forschungsstelle Widerstandsgeschichte der Freien Universität Berlin und Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Donnerstag der 3. Februar 2011, 19.00
alte Zollgarage im Flughafengebäude Tempelhof

Eine Veranstaltung des Förderverein zum Gedenken an Naziverbrechen um und auf dem Tempelhofer Feld e.V.
Zur weiteren Information über diese Veranstaltung ein Flyer im PDF-Format

January 11 2011

15:18

KEINE RÄUMUNG DER LIEBIG 14!!!!

Räumungstermin für Liebig14

Gestern, am 10.01.2011 ist für alle Wohnungen des Hausprojektes in der Liebigstraße 14 in Berlin-Friedrichshain ein schriftlicher Räumungsbescheid eingegangen, der am 02.02.2011 um 8:00 Uhr zur Vollstreckung angesetzt worden ist.

Die verlorenen Prozesse und das Versagen der Politik!

Der Räumungsbescheid für unser Wohnprojekt ist die Folge eines beinahe vierjährigen Rechtsstreites um die Kündigung sämtlicher (!) Wohnungen zwischen den Bewohner_innen des Hausprojektes und den Eigentümern Suitbert Beulker (ebenfalls Eigentümer des Hausprojektes in der Rigaerstr. 94) und Edwin Thöne, seines Zeichens Geschäftsführer des Kinderschutzbund Unna.
Vorgeschobener Grund der Kündigungen war neben dem Heraushängen von Transparenten und Beleidigungen gegen Beulker der Einbau einer Zwischentür im Treppenhaus.
(Wen die juristische Posse interessiert: http://de.indymedia.org/2008/10/228470.shtml)

Versuche, mit Berliner Bezirks- und Senatspolitiker_innen eine legale Lösung für den Verbleib unseres Hausprojektes zu finden oder mit Hilfe einer Stiftung das Haus zu kaufen, scheiterten.
Das lag zum Einen daran, dass die Politiker_innen Kompetenzen von sich gewiesen haben, auf unsere Situation Einfluss nehmen zu können. Zum Anderen glänzten verantwortliche Senatspolitiker_innen vielfach durch Abwesenheit. So zum Beispiel unser viel geliebter Senator für Inneres, Erhard Körting oder die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, die seit Jahren eine aggressive, neoliberale Wohnungspolitik verfolgt und zum Beispiel die Mietzuschüsse des Senats für Hartz 4 Empfänger_innen abgeschafft hat.
Auch Holger Lippmann, Geschäftsführer des Berliner Liegenschaftsfonds, weigerte sich bis zum Schluss, ernsthaft über ein Ersatzobjekt zu verhandeln.
Begleitet wurde all dies von verschiedensten erfolgreichen Aktionen, von bunt bis schwarz, von laut bis klammheimlich. Daran gilt es anzuknüpfen.

Die Häuser denen die drin leben!

Denn wir sind nicht die einzigen, die von Zwangsumzügen, Räumungen und dem ganzen Aufwärtungs-Kladderadatsch betroffen sind. Neben dem Kampf um die wenigen verbliebenen selbstverwalteten Freiräume (so z.B. die Rigaer 94, Köpi bei uns um die Ecke, aber auch die Squater_innen in Amsterdam und überall sonst) sind vor allem in Berlin immer mehr Menschen von steigenden Mieten betroffen und verlieren ihre Wohnungen und ihr soziales Umfeld.
Ihnen gilt unsere Solidarität und Unterstützung.

KOMMT ZUR AVV AM 13.01.2011 UM 19:30 IM BETHANIEN!

HALTET AUGEN UND OHREN OFFEN UND CHECKT REGELMÄSSIG UNSEREN BLOG (www.liebig14.blogsport.de)!!

SEID KREATIV, ORGANISIERT EUCH UND HAUT AUF DEN PUTZ!

SOLIDARITÄT IST EINE WAFFE!!!

Tags: Allgemein

December 18 2010

16:23

Protest im Schnee

Am Samstag auf dem Tempelhofer Feld:

Unsre Wiese, unsre Stadt macht ihr uns nicht platt

Protest im Schnee Tempelhofer Feld

November 27 2010

16:18

Columbia-Quartier gestoppt?

Die geplante Bebauung der Kleingartenkolonie am Columbiadamm gegenüber des Tempelhofer Feldes findet nicht mehr statt. Auf der Veranstaltung: Kein Columbia-Quartier im Nachbarschaftshaus Urbanstrasse wurde von Joachim Sichter (Senatsverwaltung für Stadtentwicklun) mitgeteilt, dass eine Bebauung nur südlich des Columbiadamms weiter geplant werde. Allerdings lehnen alle Bezirke dieses Columbia-Quartier aus Klimaschutzgründen ab. Die Berliner SPD hat auf ihrem letzen Parteitag ebenfalls einen Beschluss verabschiedet, in dem es heisst: „Die vorgesehene Bebauung entlang des Columbiadamms wird nicht befürwortet.“ Sogar der anwesende Vertreter der CDU sprach sich dagegen aus. Nur der Sprecher der sich noch in der Gründung befindlichen Tempelhof Projekt GmbH will dort bauen, weil Berlin ja Arbeitsplätze braucht. Sie wollen dort ein Gesundheitsquartier errichten.
Eine gute Zusammenfassung der Veranstaltung ist im Neuen Deutschland von 25.11. 2010 unter Ein geplatztes Luftschloss nachzulesen. Ein weiterer Bericht erschien im Tagesspiegel vom 25.11.2010
Flughafenviertel wird kleiner
.

November 19 2010

09:40

Versammlung: Kein Columbiaquartier

Veranstaltung am Dienstag, den 23. November 2010

Bürgerversammlung kein Columbiaquartier

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